Weihnacht von Rudolf Alexander Schröder
Wir harren, Christ, in dunkler Zeit,
gib deinen Stern uns zum Geleit
auf winterlichem Feld.
Du kamest sonst doch Jahr um Jahr,
nimm heut auch unsre Armut wahr
in der verworrnen Welt.
Es geht uns nicht um bunten Traum
von Kinderlust und Lichterbaum;
wir bitten: Blick uns an
und lass uns schaun dein Angesicht,
drin jedermann, was ihm gebricht ,
gar leicht verschmerzen kann.
Es darf nicht immer Friede sein.
Wer`s recht begreift, der gibt sich drein ,
hat jedes seine Zeit.
Nur deinen Frieden, lieber Herr,
begehren wir je mehr und mehr,
je mehr die Welt voll Streit
Rudolf Alexander Schröder, Weihnacht
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