Ihr Hirten erwacht!

Ihr Hirten erwacht! T. Heinrich Bone / M. um 1852

Ihr Hirten erwacht!
Erhellt ist die Nacht.
Wie strahlt's aus der Ferne,
wie schwinden die Sterne.
Es naht sich, es naht sich
die leuchtende Pracht!
Der Herr ist zugegen
mit himmlischer Macht.

"O fürchtet euch nicht
vor göttlichem Licht!"
So tröstet in Freude
auf Bethlehems Weide
ein Engel des Herren
die Hirten im Feld,
ein Bote des Friedens
der sündigen Welt.

Nicht länger verweilt,
nach Bethlehem eilt!
Da liegt im Stalle
das Heil für euch alle,
ein Kindlein geboren
in Armut und Not,
um siegreich zu wenden
die Sünd und den Tod.

Die Hirten geschwind
hineilen zum Kind,
froh singen die Chöre
der himmlischen Heere.
Im Stalle die Hirten
dem Kinde sich nah'n,
erkennen die Gottheit
und beten es an.

T. Heinrich Bone / M. um 1852, Ihr Hirten erwacht!

Diesen Liedertext finden Sie auch im Weihnachtsliederbuch und hier.
Einen weiteren Text finden Sie hier.

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